Die Aurel Steinert Stiftung setzt sich für eine geschlechtergerechte Gesellschaft ein, indem sie junge Menschen gezielt sensibilisiert und fördert. Die Stiftung versteht Gleichstellung als demokratische Aufgabe und trägt so dazu bei, strukturelle Diskriminierungen sichtbar zu machen und abzubauen. Die geförderten Projekte schaffen niedrigschwellige Zugänge, eröffnen neue Räume der Teilhabe, Solidarität sowie Sensibilisierung und ermöglichen jungen Menschen, Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken und so gesellschaftliche Veränderung aktiv zu gestalten. Durch die gezielte Förderung von Gleichstellung trägt die Stiftung dazu bei, patriarchale Benachteiligungen abzubauen und Vielfalt als Stärke zu begreifen.
Seit 2024 kooperiert die Stiftung mit dem Female Pioneer Network, ein von Studierenden des KIT (Karlsruhe) gegründetes Projekt, dessen Ziel es ist, MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) interessierten Schülerinnen ein außerschulisches Weiterbildungsprogramm anzubieten. Schülerinnen ab der 9. Klasse erhalten spannende Einblicke in Technik, Unternehmen und Hochschulen. Workshops in Schulen für Schülerinnen räumen auf mit Geschlechter-Klischees, Kaminabende mit Role-Models, ein Mentoring-Programm und Firmenbesuche mit praktischen Umsetzungsbeispielen runden das Angebot ab. Alle Leistungen sind für die Schülerinnen kostenfrei. In 2025 konnten in Baden-Württemberg und in Bayern an mehreren Schulen MINT /Future Skills Workshops durchgeführt werden, mit Role Models der TUM, des KIT, der Universität Heidelberg und des Max Planck Instituts.
Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin
Zudem initiiert die Aurel Steinert Stiftung Projekte, welche Geschlechtergerechtigkeit im MUN (Model United Nations) Kontext fördern, da auch in diesem Bereich viele Teilnehmende geschlechtsspezifische Hürden, Vorurteile oder Unsicherheiten erleben. So finden MUNerinnen in dem Online-Austauschraum “UNmuted” einen sicheren und unterstützenden Raum, um ihre Erfahrungen mit Geschlechterrollen, Diskriminierung oder Selbstvertrauen zu teilen. Zudem erarbeitet die Stiftung unter Miteinbeziehung der MUN-Community einen Leitfaden für geschlechtergerechte MUN-Konferenzen, welcher in Zukunft von organisierenden Gruppen genutzt werden kann.